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US-Umsatzminus bei Küchenschränken hat sich reduziert

14.07.2020 − 

Die von den US-amerikanischen Herstellern von Küchen- und Badezimmerschränken im Mai verzeichneten Rückgangsraten haben sich im Vergleich zum April etwas abgeschwächt. Nach Angaben des US-Fachverbands KCMA hat der Gesamtumsatz im Mai gegenüber Vorjahr um 16,9 % abgenommen. Dabei ist das Minus bei teils-kundenspezifisch („semi-custom“) angefertigten Schränken (-22,8 %) am stärksten ausgefallen. Der Umsatz mit maßgefertigten Schränken und Standardware hat mit -12,4 % bzw. -13,8 % in jeweils geringerem in Umfang nachgegeben. Im April war der Gesamtumsatz aufgrund des Corona-bedingten Shutdowns gegenüber dem Vorjahr um 22 % zurückgegangen. Auch die in den einzelnen Segmenten verzeichneten Einbußen waren mit -30,4 % bei maßgefertigten Schränken, -25,4 % bei teils-kundenspezifisch angefertigten Schränken und -17,8 % bei Standardware höher.

Aufgrund der Rückgänge im April und Mai ergibt sich für die ersten fünf Monate ein Minus beim Gesamtumsatz von 4,3 %. Bei maßgefertigten Schränken und teils-kundenspezifisch angefertigten Schränken beliefen sich die Rückgangsraten auf 5,8 % bzw. 9,4 %. Bei Standardware wurde das Vorjahresniveau lediglich knapp um 0,4 % verfehlt. Im ersten Quartal hatte der Gesamtumsatz noch um 6,4 % zugelegt.

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