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Softwareanbieter 2020 und Promob wollen fusionieren

09.07.2018 − 

Der seit dem vergangenen Jahr zu der Private Equity-Gesellschaft Golden Gate Capital gehörende Softwareanbieter 20-20 Technologies und die im gleichen Bereich tätige Promob Software Solutions (Promob) mit Sitz im brasilianischen Caxias do Sul/Rio Grande do Sul wollen ihre Aktivitäten in einem Unternehmen zusammenführen. Promob soll auch nach der Fusion unter dem bisherigen Namen weiterbetrieben werden. Das von CEO Edson Witt geleitete Unternehmen liefert Raumplanungssoftware für Möbelhersteller, Architekten, Designer, Einzelhändler und ist in diesem Bereich laut 2020 mit rund 80.000 Lizenzen Marktführer in Lateinamerika. Neben dem Hauptsitz in Caxias do Sul betreibt Promob in Brasilien sechs weitere Niederlassungen in Bento Gonçalves/Rio Grande do Sul, São Paulo, Curitiba/Paraná, Florianópolis/Santa Catarina, Belo Horizonte/Minas Gerais und Salvador/Bahia. Im Ausland ist das Unternehmen mit Standorten in Buenos Aires/Argentinien, Bogota/Kolumbien, Guadalajara/Mexiko, Kapstadt/Südafrika und Vigo/Spanien vertreten. Insgesamt beschäftigt Promob rund 350 Mitarbeiter.

20-20 Technologies entwickelt und vermarktet Softwarelösungen für die Bereiche Möbelindustrie, Möbelhandel und Innenausbau. Das Unternehmen, das mit insgesamt 15 Standorten in zehn Ländern vertreten ist, wird von einem achtköpfigen Management mit Mark Stoever als CEO geleitet. Der Board of Directors setzt sich aus Mark Goldstein, dem früheren CEO von 20-20 Technologies, sowie Rishi Chandna und Bernhard Nann von Golden Gate Capital zusammen. In Nordamerika gibt es neben den Hauptsitzen in Laval und Westwood zwei weitere Niederlassungen in Grand Rapids/Michigan und Cary/North Carolina. Der südamerikanische Markt wird über ein Büro in São Paulo bearbeitet. In Europa ist 20-20 Technologies mit Niederlassungen in Bolton und Ashford, beide Großbritannien, Mouans Sartoux/Frankreich, Osnabrück/Deutschland und Wiener Neustadt/Österreich vertreten. In Russland gibt es zwei Standorte in St. Petersburg und Moskau. Shanghai, Guangzhou und Pune/Indien decken den asiatischen Markt ab. Die Zahl der Mitarbeiter wird mit rund 500 angegeben.

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