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Restrukturierung hat Ergebnisse von Nobia belastet

07.02.2019 − 

Einmalkosten in Höhe von 88 Mio skr haben das operative Ergebnis des schwedischen Küchenmöbelherstellers Nobia im vierten Quartal 2018 um 61 % auf 109 Mio skr geschmälert. Die Kosten sind vor allem im Zusammenhang mit dem im Berichtszeitraum eingeleiteten Restrukturierungsprogramm entstanden, das den Abbau von Arbeitsplätzen im Vertrieb und in der Produktion sowie die Schließung von 16 Küchenstudios insbesondere in Großbritannien vorsieht. Durch die Maßnahmen sollen 2019 insgesamt 80 Mio skr eingespart werden. Neben dem operativen Ergebnis hat auch das Nachsteuerergebnis deutlich um 73 % auf 62 Mio skr nachgegeben.

Nobia hat in seinem gestern veröffentlichten Geschäftsbericht zwar ein Umsatzplus von 9 % auf 3,390 Mrd skr ausgewiesen, die Steigerung ist allerdings hauptsächlich auf Währungseffekte zurückzuführen. Organisch hat der Konzern einen Rückgang um 2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet. Der in Nordeuropa erzielte Umsatz lag mit 1,698 Mrd skr in etwa auf dem Vorjahresniveau (organisch: - 2 %). In Großbritannien hat Nobia 1,354 Mrd skr und damit ein Plus von 5 % erwirtschaftet. Organisch hat der Großbritannien-Umsatz das Vorjahresniveau erreicht. In Zentraleuropa wurden 339 Mio skr umgesetzt und damit mehr als doppelt so viel wie im Vorjahresquartal. Nobia führt den Anstieg ausschließlich auf die Übernahme des niederländischen Küchenmöbelherstellers Bribus zurück, der seit dem 1. Juli zum Konsolidierungskreis gehört und im vierten Quartal 206 Mio skr zum Umsatz in der Region beigetragen hat. Organisch ist in Zentraleuropa ein Minus von 11 % aufgelaufen.

Im Gesamtjahr 2018 hat Nobia 13,209 Mrd skr (+4 %, organisch: -4 %) erwirtschaftet. Das operative Ergebnis hat um 21 % auf 1,018 Mrd skr und das Nachsteuerergebnis um 26 % auf 753 Mio skr nachgegeben.

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