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Nobia-Umsatz hat organisch um 1 % nachgegeben

03.05.2019 − 

Der schwedische Küchenmöbelhersteller Nobia hat im ersten Quartal einen Umsatz von 3,469 Mrd skr erwirtschaftet. Das im Vergleich zum Vorjahr erzielte Plus von 9 % ist auf Währungseffekte in Höhe von 136 Mio skr sowie die Übernahme des niederländischen Küchenmöbelherstellers Bribus zurückzuführen. Bribus gehört seit dem 1. Juli 2018 zum Konsolidierungskreis und hat im ersten Quartal 177 Mio skr zum Umsatz beigetragen. Organisch hat der Umsatz von Nobia hingegen um 1 % abgenommen. Den Rückgang begründet das Unternehmen mit geringeren Umsätzen im Niedrigpreissegment in Österreich sowie mit der Umwandlung der norwegischen Norema-Filialen zu Franchisegeschäften.

Organisch konnte in keiner der drei Absatzregionen ein Umsatzplus erreicht werden. In Großbritannien hat der Umsatz mit 1,448 Mrd skr organisch in etwa auf dem Vorjahresniveau stagniert. Während sich die Aktivitäten hier unter anderem im Baumarktbereich positiv entwickelt haben, mussten für das Projektgeschäft Rückgänge ausgewiesen werden. In Nordeuropa wurde ein Umsatz in Höhe von 1,724 Mrd skr erzielt; das entspricht einem organischen Minus von 1 %. Dem rückläufigen Verbrauchergeschäft in Schweden und Finnland standen Zuwächse in Dänemark und Norwegen gegenüber. Das Projektgeschäft hat insbesondere in Dänemark zugelegt; aber auch in Finnland und Norwegen konnten Steigerungen erzielt werden. Lediglich in Schweden hat der im Projektgeschäft erwirtschaftete Umsatz nachgegeben. In Zentraleuropa hat Nobia im ersten Quartal 297 Mio skr und damit organisch 7 % weniger umgesetzt.

Der operative Gewinn ist um 2 % auf 260 Mio skr gestiegen. Allerdings haben sich hier ebenfalls positive Währungseffekte in Höhe von rund 5 Mio skr begünstigend ausgewirkt.

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