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Möbelindustrie: Inlandsgeschäft hat wieder nachgegeben

07.11.2019 − 

Bei einer insgesamt rückläufigen Umsatzentwicklung hat sich das Inlandsgeschäft für die deutsche Möbelindustrie im August erstmals seit Februar wieder schlechter entwickelt als der Export. Der Inlandsumsatz hat laut der VDM-Monatsstatistik um 5,0 % auf 841,3 Mio € nachgegeben. Der Auslandsumsatz ist mit 416,2 Mio € um 0,9 % unter dem Vorjahreswert geblieben. Insgesamt hat sich damit ein Umsatzrückgang von 3,7 % auf 1,258 Mrd € ergeben.

Im August 2018 hatte sich dagegen das Inlandsgeschäft besser entwickelt; die dort erzielten Umsätze waren auf dem Vorjahresniveau geblieben. Die Auslandsumsätze waren dagegen um 4,3 % zurückgegangen. Der Gesamtumsatz hatte sich damit um 1,4 % reduziert.

Im Gesamtjahr 2018 war im Export dennoch ein etwas höherer Zuwachs erreicht worden (+0,9 % auf 5,822 Mrd €) als im Inland (+0,7 % auf 12,143 Mrd €). Im bisherigen Jahresverlauf ist das Inlandsgeschäft dagegen in sechs der bislang ausgewerteten acht Monate besser gelaufen. Besonders stark sind die Unterschiede im Januar, März und Juni ausgefallen. Gegenläufige Umsatzentwicklungen wurden im Januar, März, April und Juli verzeichnet. Vor dem August hatte der Export lediglich im Februar besser abgeschnitten als das Inlandsgeschäft.

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