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Küchenmöbelindustrie hat Umsatzplus von 10 % erzielt

27.11.2019 − 

Nach dem eher schwach verlaufenen August mit einem Umsatzrückgang von 2,2 % konnte die deutsche Küchenmöbelindustrie im September wieder zulegen. Der Branchenumsatz hat sich deutlich um 10,0 % auf 500,3 Mio € erhöht. Im Inland konnte laut den vom VdDK aufbereiteten Zahlen des Statistischen Bundesamtes ein Zuwachs von 7,3 % auf 288,3 Mio € erzielt werden. Noch stärker um 14,0 % auf 211,9 Mio € ist der Auslandsumsatz gestiegen. Dabei wurde in der Eurozone ein leicht unterdurchschnittliches Wachstum von 12,2 % auf 161,4 Mio € verzeichnet. Die Exportquote hat im September um 1,5 Prozentpunkte auf 42,4 % zugenommen.

Im kumulierten Zeitraum von Januar bis September konnte der Küchenmöbelumsatz mit 3,741 Mrd € um 3,2 % über das Vorjahr gebracht werden. Damit hat sich das Wachstum wieder beschleunigt, nachdem für das erste Halbjahr ein Zuwachs von insgesamt 1,4 % ausgewiesen worden war. Ein zweistelliges Umsatzplus hatte es im ersten Halbjahr lediglich im Mai gegeben, auf den im Juni allerdings aufgrund von Feiertagsverschiebungen ein zweistelliger Rückgang gefolgt war. Im dritten Quartal konnte neben dem September auch der Juli mit einem hohen Zuwachs von knapp 11,0 % abgeschlossen werden. Im Januar, März und April lagen die Steigerungsraten im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Im Februar hatte der Umsatz knapp das Vorjahresniveau verfehlt.

Im Neunmonatszeitraum hat das Exportgeschäft mit einem Plus von 5,8 % auf 1,566 Mrd € stärker zur Gesamtumsatzsteigerung in der Küchenmöbelindustrie beigetragen. Vom Auslandsumsatz entfielen 1,207 Mrd € (+6,8 %) auf die Eurozone. Der Auslandsanteil am Küchenmöbelindustrieumsatz hat per Ende September um einen Prozentpunkt auf 41,8 % zugenommen. Im Inland hat der Umsatz in etwas geringerem Umfang um 1,3 % auf 2,175 Mrd € zugelegt.

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