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Küchenmöbelexporte haben sich um 5,5 % erhöht

22.02.2019 − 

Die deutschen Ausfuhren von Küchenmöbeln haben ihre positive Entwicklung fortgesetzt und lagen 2018 mit einem Wert von insgesamt 2,044 Mrd € um 5,5 % über dem Vorjahresniveau. Nachdem sich das Wachstum laut der vom VdDK auf der Grundlage von Daten des Statistischen Bundesamtes erstellten Statistik innerhalb der ersten sechs Monate beschleunigt hatte, hat sich das Ende Juni ausgewiesene kumulierte Plus von 5,1 % in etwa bis zum Jahresende gehalten.

Im Gesamtjahr haben die Küchenausfuhren in die vier wichtigsten Auslandsmärkte zugenommen. Für die Frankreich-Exporte wurde ein Plus von 9,3 % auf 514,3 Mio € ausgewiesen. Die Lieferungen in die nachfolgend platzierten Niederlande haben sich um 2,7 % auf 288,2 Mio € erhöht. Deutlich um 20 % auf 198,9 Mio € gestiegen sind die Ausfuhren nach Österreich und auch in Belgien wurde ein Zuwachs von 3,5 % auf 185,1 Mio € erreicht. Demgegenüber haben die Küchenmöbelexporte in die Schweiz (-2,6 % auf 177,0 Mio €), nach Luxemburg (-5,9 % auf 26,9 Mio €), in die USA (-12,7 % auf 35,6 Mio €) und nach China (-8,6 %) jeweils abgenommen.
Im Gegensatz zu den Exporten sind die deutschen Küchenmöbelimporte um 11,3 % auf 94,6 Mio € und damit unter die Schwelle von 100 Mio € gesunken. Starke Rückgänge wurden für Italien (-31,4 % auf 19,4 Mio €), Frankreich (-40,9% auf 6,7 Mio €) und auf vergleichsweise niedrigem Niveau für Spanien (-54,7 % auf 1,5 Mio €) ausgewiesen. Auch die Bezüge aus Österreich sind um 6,7 % auf 10,4 (11,1) Mio € zurückgegangen, nachdem bis Ende September noch 2,6 % mehr Küchen aus Österreich eingeführt wurden als im Vorjahreszeitraum.

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