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Investorengruppe hat Tvilum aus Insolvenz übernommen

12.02.2018 − 

Eine Investorengruppe bestehend aus dem Möbelhandelsunternehmen Viking Trading, CEO Torben Porsholdt und der Gründerfamilie Kristiansen hat den dänischen Zerlegtmöbelhersteller Tvilum aus der Insolvenz übernommen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Wie aus dänischen Medienberichten hervorgeht, umfasst die Transaktion die Standorte in Fårvang und Kjellerup. Für die Investorengruppe besteht zudem die Möglichkeit, das Werk der Tvilum-Tochtergesellschaft im polnischen Szczecinek zu einem späteren Zeitpunkt zu erwerben. Porsholdt wird das Unternehmen auch in Zukunft als CEO leiten. Er war erst vor rund acht Wochen bei Tvilum eingetreten und hatte zu diesem Zeitpunkt die Nachfolge von Andrew Long angetreten. Die Mitarbeiterzahl soll von derzeit 595 auf 504 reduziert werden. Die Mitarbeiter werden heute in einer Betriebsversammlung am Hauptsitz über die Situation informiert. Die Familie Kristiansen hatte Tvilum vor 17 Jahren verkauft. Trotz der erneuten Beteiligung wird die Familie laut Poul Kristiansen keine aktive Rolle im Unternehmen einnehmen.

Tvilum hatte am 2. Februar Konkurs angemeldet und die Produktion in Fårvang und Kjellerup eingestellt. Als Kuratoren wurden die beiden Rechtsanwälte Morten Hans Jakobsen und Ulrik Holsted-Sandgreen eingesetzt. In den vergangenen anderthalb Wochen sind Gespräche mit mehreren potenziellen Käufern geführt worden. Das Angebot der genannten Investorengruppe hat sich am Ende durchgesetzt.

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