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Ingka-Konzern will Umstrukturierung beschleunigen

21.11.2018 − 

Der Ingka-Konzern als größter Ikea-Franchisenehmer will seine Neustrukturierung beschleunigen. Demnach will der Konzern in den kommenden zwei Jahren 30 sogenannte Ikea-Kontaktpunkte schaffen, die E-Commerce-Plattform ausbauen und in Fulfilment- und Distributionszentren investieren. Neben den klassischen Einrichtungshäusern sind mit Kontaktpunkten auch die Anfang April angekündigten innerstädtischen Filialformate gemeint. Die neuen Filialformate soll es künftig in 30 Großstädten weltweit geben. Hintergrund der beschleunigten Umstrukturierungspläne ist laut Ingka-CEO Jesper Brodin die sich in einem nie da gewesenen Tempo verändernde Einzelhandelslandschaft und das damit veränderte Kundenverhalten. Ziel ist es, die Abläufe und Strukturen im Konzern zu vereinfachen sowie Produkte und Services flexibel auf verschiedenen Wegen anzubieten.

Im Zuge der geplanten Neustrukturierung aller Ingka-Unternehmensbereiche sollen in den nächsten zwei Jahren 11.500 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Allerdings hat der Konzern auch eingeräumt, dass zugleich 7.500 von derzeit insgesamt 160.000 Stellen wegfallen könnten. Die Stellenstreichungen würden hauptsächlich globale Funktionen und die Landeszentralen in 30 Märkten betreffen.

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