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Hersteller sonstiger Möbel mit Umsatzminus im November

20.01.2020 − 

Nach zwei Zuwächsen in Folge mussten die Hersteller sonstiger Möbel im November wieder ein Minus beim Gesamtumsatz von 8,2 % auf 619,6 Mio € hinnehmen. Laut den monatlich vom Statistischen Bundesamt erhobenen und vom VdDW veröffentlichen Daten sind die Rückgänge im Inland (-8,2 % auf 417,2 Mio €) und Ausland (-8,0 % auf 202,5 Mio €) in etwa gleich stark ausgefallen. Der Umsatz mit den Ländern der Eurozone, der seit Juli das Vorjahresniveau durchweg übertroffen hatte, hat im November allerdings überdurchschnittlich um 11 % auf 99,6 Mio € nachgegeben.

Damit ergibt sich für die ersten elf Monate beim Umsatz in der Eurozone ein Minus von 1,3 % auf 1,066 Mrd €. Der Exportumsatz insgesamt ist mit 2,143 Mrd € um knapp 3 % hinter dem Vorjahreswert zurückgeblieben. Für das Inland musste mit 4,280 Mrd € ein Rückgang von 3,7 % ausgewiesen werden. Der Gesamtumsatz hat im kumulierten Zeitraum den Vorjahreswert mit 6,424 Mrd € um 3,5 % verfehlt. Nach einer durchweg rückläufigen Entwicklung in den einzelnen Monaten des ersten Halbjahres belief sich das Minus per Ende Juni auf 5,4 %. Im Juli (+2,5 %) konnte erstmals ein Anstieg erreicht werden. Auf den im August verzeichneten Rückgang von 3,5 % waren im September (+3,9 %) und Oktober (+0,7 %) wieder Zuwächse gefolgt.

Neben Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbeln (30 %) umfasst das Segment noch Möbelteile (40 %), Möbel aus anderen Materialien (13 %), Kleinmöbel (10 %) sowie nicht gepolsterte Sitzmöbel (7 %).

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