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Häcker Küchen stellt Holzwerkstoffeinsatz auf CARB II um

18.09.2017 − 

Als erster der großen mitteleuropäischen Küchenhersteller hat Häcker Küchen seine Produktion komplett auf formaldehydreduzierte Holzwerkstoffe umgestellt, die die in Kalifornien geltenden CARB II-Vorgaben erfüllen. Die dort vorgegebenen Grenzwerte für Formaldehyd-Emissionen sollen als Title VI des US-amerikanischen Toxic Substance Control Act (TSCA) voraussichtlich ab Dezember 2018 in den ganzen USA gelten. Bei Spanplatten liegen die in CARB II bzw. im TSCA-Title VI unter den Emissionsvorgaben der europäischen E1-Regelung, bei MDF gibt es nur geringe Unterschiede.

Die Umstellung des Holzwerkstoffeinsatzes von Häcker Küchen betrifft die komplette Produktpalette, die unter anderem die Produktlinien „Systemat“ und „Classic“ umfasst. Das Unternehmen hat im Verlauf der letzten Monate in Zusammenarbeit mit Holzwerkstoffherstellern und den Lieferanten von Halbfabrikaten wie zum Beispiel Küchenfronten die Lieferungen umgestellt und die Lagerbestände ausgetauscht. Die Umstellung wurde vor der heute beginnenden Hausmesse abgeschlossen, so dass die Küchen ab sofort mit formaldehydreduzierten Holzwerkstoffen ausgeliefert werden.

Häcker Küchen kennzeichnet sein auf formaldehydreduzierte Holzwerkstoffe umgestelltes Küchenprogramm mit dem Label „PURemission“. Damit wird eine Begriffsführung aufgegriffen, die das Unternehmen bei der im Verlauf des Jahres 2013 vorgenommenen Umstellung auf die PUR-Verleimung von Dickkanten eingeführt hat. Diese als Alternative zur Lasertechnologie ausgewählte Verleimungsart wird von Häcker Küchen unter der Bezeichnung „PURresist“ vermarktet.

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