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Früherer Inhaber übernimmt insolvente Vivonio-Tochter

09.03.2018 − 

Die insolvente französische Vivonio-Tochtergesellschaft SCIAE wird an die Holdinggesellschaft des früheren Inhabers Denis Lavandier verkauft. Laut französischen Medienberichten hat das Handelsgericht in Troyes dem Angebot von Lavandier gestern den Zuschlag erteilt. Lavandier übernimmt den Zerlegtmöbelhersteller mit Wirkung zum heutigen Tag. Im Rahmen der Übernahme sollen 68 der knapp 130 Arbeitsplätze gestrichen werden und SCIAE mit noch 61 Beschäftigten fortgeführt werden. Davon werden 41 Mitarbeiter in der Produktion und 20 in den technischen und administrativen Bereichen beschäftigt sein. Das Unternehmen soll künftig von Lavandiers Tochter Sophie Lavandier geleitet werden.

SCIAE hatte Ende vergangenen Jahres Insolvenz angemeldet. Vivonio-Geschäftsführer Elmar Duffner hatte die finanzielle Schieflage damals unter anderem mit dem Wegfall eines Großkunden sowie mit dem starken Wettbewerb durch osteuropäische Wettbewerber begründet. 2017 hatte SCIAE noch einen Umsatz von rund 15 Mio € erwirtschaftet.

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