Alno-Aktionäre entscheiden am 21. August über Sanierung

Die Hauptversammlung der Alno AG soll am 21. August in Pfullendorf über ein neues Finanzierungs- und Kapitalisierungskonzept entscheiden. Mitte Mai haben Hauptaktionäre, Geschäftspartner sowie Alt- und Neu-Investoren schriftliche Absichtserklärungen erteilt, die ein solches Konzept unterstützen. Zurzeit befindet sich das Unternehmen nach eigenen Angaben in fortgeschrittenen Verhandlungen über das Konzept, mit dem eine signifikante Stärkung des Eigenkapitals und eine vollständige Ablösung der wesentlichen finanzierenden Banken erreicht werden soll. Die Ablösung der Bankenfinanzierung ist Voraussetzung für eine geplante Kapitalerhöhung und soll durch zwei separate Transaktionen erfolgen: Zunächst werden Bankverbindlichkeiten durch Alt- und Neu-Investoren übernommen und abgelöst. Die zweite Transaktion sieht die Begebung einer Anleihe an bestehende sowie an neue Investoren vor. Damit soll der restliche Teil der Kreditforderungen zurückgeführt werden. Gegenstand der neuen Sanierungsvereinbarung sind weitere Beiträge der Hauptaktionäre sowie der wesentlichen finanzierenden Banken und von Bauknecht. Bauknecht habe durch verschiedene Maßnahmen die Erhaltung der Liquidität bis zur Umsetzung des Konzepts und der Kapitalerhöhung im Herbst 2012 zugesichert. Heute hat Alno seinen Geschäftsbericht für 2011 mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk vorgelegt.

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