Spanplattenwerk Duisburg soll abgerissen werden

Laut einem Bericht der Tageszeitung Rheinische Post will die Glunz AG auf dem Gelände des Ende Januar 2010 endgültig stillgelegten Spanplattenwerkes Duisburg-Homberg die Produktionsanlage und eine Halle abreißen. Ein entsprechender Antrag wurde beim Bezirksamt Homberg eingereicht. Die Hallen im hinteren Teil des Geländes sollen dagegen vorerst stehen bleiben. Der stellvertretender Bezirksamtsleiter Paul Gunhold vermutete gegenüber der Rheinischen Post, dass Glunz mit den Abrissarbeiten die Vermarktungschancen für das Gelände verbessern will. Eine neue Industrieansiedlung soll aber nicht mehr möglich sein. Daher war im Jahr 2010 auch das Vorhaben der Degema Industrieanlagen AG, auf dem Standort eine Recyclinganlage für Altreifen zu errichten, abgelehnt worden. Der 2011 vom Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen angedachte Aufbau eines Streusalzlagers war ebenfalls nicht zustande gekommen. Das Werk Duisburg war im Zuge der zum 1. Juli 2006 als Asset-Deal abgeschlossenen Übernahme der Hornitex-Gruppe integriert und gemeinsam mit den anderen beiden Hornitex-Standorten Horn-Bad Meinberg und Beeskow in der Glunz Holzwerkstoff Produktions GmbH (GHP) fortgeführt worden. Die Spanplattenproduktion in Duisburg war Ende Januar 2009 eingestellt worden. In der Folge aufgekommene Überlegungen, den Standort als Aufbereitungsplatz für Recyclingholz fortzuführen, waren dann doch nicht weiterverfolgt worden.

- Anzeige -

Kategorie des Artikels
- Anzeige -