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Neue Formaldehydvorgaben in den USA in Kraft

04.06.2018 − 

Am vergangenen Freitag sind die von der US-amerikanischen Umweltbehörde EPA als Title VI des Toxic Substances Control Act (TSCA) festgelegten neuen Formaldehyd-Emissionsgrenzwerte für Spanplatten, MDF/HDF und Laubsperrholz in Kraft getreten. In den USA produzierte bzw. dorthin importierte Holzwerkstoffe und daraus hergestellte Halb- oder Fertigfabrikate müssen damit die in der am 12. Dezember 2016 veröffentlichten endgültigen Fassung der „Formaldehyde Emission Standards for Composite Wood Products“ festgelegten Grenzwerte einhalten.

Diese Grenzwerte sind deckungsgleich mit den seit Januar 2011 in Kalifornien geltenden Vorgaben von CARB Phase 2. Für Spanplatten wird demnach ein Emissionswert von 0,09 ppm vorgeschrieben. Für MDF wurden 0,11 ppm und für Dünn-MDF 0,13 ppm festgelegt. Laubsperrholz unterliegt mit 0,05 ppm den schärfsten Vorgaben. Die Einhaltung der Vorgaben muss durch einen Third Party Certifier (TPC) bestätigt werden.

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