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ITC gibt Strafzölle auf Sperrholzimporte aus China frei

05.12.2017 − 

Die US-Behörde International Trade Commission (ITC) gibt die geplanten Strafzölle auf Sperrholzimporte aus China frei. Bei ihrer Sitzung am 1. Dezember hat die zurzeit aus vier Personen bestehende Kommission einstimmig für die Einführung von Antidumping- und Subventionsausgleichszöllen gestimmt. Die finale Entscheidung muss jetzt noch offiziell an das US-amerikanische Handelsministerium Department of Commerce (DOC) übermittelt werden; dies soll bis zum 20. Dezember erfolgen. Im letzten Schritt wird das DOC dann den US-Zollbehörden den rechtsverbindlichen Auftrag zur Einziehung der Zölle erteilen.

Rückwirkende Zollzahlungen, wie sie vom DOC zum Teil gefordert wurden, wird es allerdings nicht geben. Das ITC konnte demnach keine Hinweise dafür finden, dass die Sperrholzimporte aus China aufgrund der eingeleiteten Untersuchung bzw. der drohenden Strafzölle im Verlauf dieses Jahres zugenommen haben.

Mit der finalen Entscheidung des ITC wurde die seit rund einem Jahr laufende Untersuchung, an der sowohl das ITC als auch das DOC beteiligt waren, abgeschlossen. Das DOC hatte am 6. November seine endgültigen Zollsätze bekannt gegeben. Diese lagen sogar noch über den vorläufigen Forderungen. Der finale Antidumpingzollsatz wurde für alle chinesischen Hersteller auf 183,36 % festgesetzt. Beim finalen Subventionsausgleichszoll wurden einige Unternehmen mit einem reduzierten Prozentsatz von 22,98 % belegt, für die anderen Unternehmen liegt die Rate bei 194,90 %.

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