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Investor für Holzbearbeitungswerk Bad Kösen

20.02.2019 − 

Die von einem strategischen Investor Ende November neu gegründete PFT Holz in Form wird den insolvente Formsperrholzhersteller Holzbearbeitungswerk Bad Kösen übernehmen. Der Kauf erfolgt im Rahmen eines Asset Deals ohne übertragende Sanierung. Zu den Assets zählen Teile des Anlagevermögens, darunter Maschinen, das Umlaufvermögen unter anderem in Form von Halbfertig- und Fertigwarenbeständen sowie das Betriebsgrundstück. Der Übergang der Assets soll im März abgeschlossen werden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Auch wird vom Büro des Insolvenzverwalters Tilo Kolb von der Kanzlei Schultze & Braun nicht der Name des in Franken ansässigen Investors nicht genannt. Allerdings weist ein Sprecher des Insolvenzverwalters darauf hin, dass der Investor nicht im Bereich der Möbel- und Möbelzulieferindustrie tätig ist und damit bislang nicht zu den Wettbewerbern oder Marktbegleitern vom Holzbearbeitungswerk Bad Kösen zählt.

Die 23 Mitarbeiter werden von PFT Holz in Form dagegen nicht übernommen. Stattdessen konnte der Insolvenzverwalter eine Transfergesellschaft aufsetzen, die unmittelbar mit der Stilllegung des Werks Mitte Dezember den Geschäftsbetrieb aufgenommen hat.

Von Holzbearbeitungswerk Bad Kösen waren zuletzt Formsperrholzteile hergestellt und zu Sitzmöbeln, Sitzschalen und Lehnen für Schulen, Kindertagesstätten, Theater, Hörsäle sowie Büros weiterverarbeitet worden. Der Eigenantrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wurde am 21. September 2018 unter dem Aktenzeichen 59 IN 437/18 am Amtsgericht Halle (Saale) gestellt. Von Kolb war der Geschäftsbetrieb im vorläufigen Verfahren und auch über die Eröffnung am 1. November hinaus weitergeführt worden.

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