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Demontage im Werk Bischweier schreitet weiter voran


Foto: EUWID
25.11.2019 − 

Die Kronospan-Gruppe hat im Oktober mit dem Abbau der Rohspanplattenanlage in dem seit Anfang 2011 stillgelegten Spanplattenwerk Bischweier begonnen. Die Arbeiten konzentrieren sich bislang auf die im Außenbereich liegenden Anlagenteile. Die Demontage des Trockners und der zugehörigen Abluftreinigungsanlagen ist bereits relativ weit fortgeschritten. In der letzten Woche wurde die Trocknertrommel freigelegt.

Kronospan hatte Ende August das Regierungspräsidium Karlsruhe als zuständiger Genehmigungsbehörde über die geplante Teilstilllegung des Spanplattenwerkes Bischweier und den Rückbau der Rohspanplattenanlage informiert. Laut den eingereichten Unterlagen sollen die im Außenbereich liegenden Produktionsanlagen für die Spanaufbereitung, Trocknung und Sortierung sowie die zugehörigen Lager- und Fördereinrichtungen komplett abgebaut werden. Dieser Abbau schließt auch den Abriss der Rundsilos für die Lagerung von Hackschnitzeln und Spänen sowie die Entfernung aller Fundamente ein. Die in Produktionshallen angesiedelten Bereiche Beleimung, Form- und Pressenlinie sowie die Endfertigung werden ebenfalls demontiert. Die in der Mitte des Werkskomplexes liegende Halle mit den Beschichtungspressen und der Aufteilsäge sowie die angrenzende große Lagerhalle sollen dagegen vorerst stehen bleiben. Der zeitliche Ablauf des Rückbaus wurde nicht konkretisiert.

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