Arauco: Produktionsmenge sinkt um 21 %

Die Schließung des Spanplattenwerkes Curitiba im Dezember und die Zerstörung der Produktionsanlagen im Sperrholzwerk Nueva Aldea im Januar haben bei dem chilenischen Holzkonzern Arauco im Geschäftsbereich "Panels" im ersten Quartal zu einem Rückgang der Produktionsmenge um 21 % auf 562.000 m³ geführt. Der Umsatz blieb dennoch mit rund 305 Mio US$ um 2 % über dem Vorjahresniveau. Zu diesem Anstieg hat nach Unternehmensangaben vor allem ein insgesamt höheres Preisniveau für Holzwerkstoffe beigetragen. Im MDF-Geschäft konnten aufgrund der regen Nachfrage in Südamerika und Asien zudem die Absatzmengen gesteigert werden. Der gesamte Konzern erzielte von Januar bis März einen Umsatz von rund 1,0 Mrd US$ und blieb damit um 3 % hinter dem Vorjahreswert zurück. Die in den Bereichen Panels und "Timber" erreichten Zuwächse konnten den Umsatzrückgang im Geschäftsbereich "Pulp" nicht ausgleichen. Das operative Ergebnis des Konzerns brach auf rund 78 Mio US$ ein (-62 %).

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