UPM-Kymmene verkauft Hobelwerk an FPBois

UPM-Kymmene hat Ende September den Verkauf des französischen Hobelwerks Aigrefeuille d’Aunis abgeschlossen. Der Käufer FPBois mit Sitz in Mimizan in der westfranzösischen Region Landes sowie eigenen Produktionsstätten in Mimizan und Pontex les Forges will das UPM-Hobelwerk mit seiner Produktionskapazität von 45.000 m³/Jahr weiter betreiben. Hierfür werden 38 der 45 Mitarbeiter von FPBois übernommen. Über den Kaufpreis wurde zwischen UPM-Kymmene und FPBois Stillschweigen vereinbart. FPBois hatte im Juli ein mit Bedingungen versehenes Kaufangebot für das Hobelwerk abgegeben. Die Entscheidung, das französische Hobelwerk zu verkaufen, war von UPM-Kymmene bereits im Januar veröffentlicht worden und steht im Zusammenhang mit den im April 2012 für die damaligen Business Units (BU) „Timber“ und „Living“ des Geschäftsbereiches „Forest and Timber“ beschlossenen Restrukturierungsmaßnahmen. Der Käufer des Hobelwerks Aigrefeuille FPBois verfügt über ein Sägewerk, in dem jährlich bis zu 140.000 t Seekiefer zu 70.000 m³ Schnittholz verarbeitet werden. Die Kapazität der Hobelanlage liegt bei 2 Mio m²/Jahr und die der Beschichtungsanlagen bei 1,2 Mio m²/Jahr. Zu den von FPBois erzeugten Produkten zählen Wandpaneele, Einschicht- und Mehrschichtparkett, Landhausdielen, Holzfassaden sowie Schnittholz für die Paletten und Verpackungsindustrie.

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