Niedersächsisches Pelletwerk stellt Insolvenzantrag

Das Pelletwerk im niedersächsischen Buchholz, die Sonnen-Pellet Nord, musste am 22. August Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens am Amtsgericht Tostedt stellen. Zur vorläufigen Insolvenzverwalterin wurde Rechtsanwältin Jennie Best von der Hamburger Sozietät Reimer Rechtsanwälte ernannt. Die Produktionstätigkeit in Buchholz soll bis auf Weiteres aufrecht erhalten werden. Das 2008 unter dem Namen Bioenergie Nord erbaute Pelletwerk war im Herbst 2009 von fünf Gesellschaftern als Sanierungsfall übernommen worden. Zu den Gesellschaftern zählt mit einer Minderheitsbeteiligung auch der baden-württembergische Pellethersteller Schellinger. Nachdem die Sanierung in Buchholz gescheitert ist, zieht sich Schellinger nun aus dieser Minderheitsbeteiligung zurück. Auf den Geschäftsbetrieb der süddeutschen Werke von Schellinger hat der Insolvenzantrag keine Auswirkungen.

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