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Schäfer Holzverpackungen: Investor oder Käufer gesucht

29.11.2018 − 

Rechtsanwalt Jakob Joeres von der Kanzlei Diesel, Schmitt, Ammer in Trier hat im Verlauf des Novembers mit der Investoren- oder Käufersuche für die insolvente Schäfer Holzverpackungen Inh. Andreas Schäfer in Densborn/Eifel begonnen. Das Unternehmen hat Anfang November am Amtsgericht Wittlich Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Schäfer Holzverpackungen ist mit drei Mitarbeitern schwerpunktmäßig auf die Herstellung von Paletten in Sondermaßen ausgerichtet. Hierzu zählen unter anderem Containerpaletten für den Überseetransport von Lebensmitteln. Zu den Kunden von Schäfer gehören unter anderem ein industrieller Milchverarbeiter und ein Getränkehersteller. Von Schäfer Holzverpackung werden jährlich zwischen 140.000 und 160.000 Paletten vermarktet, wovon rund ein Drittel zugekauft wird. Der Geschäftsbetrieb wird aufgrund der fehlenden Liquidität voraussichtlich in den kommenden Tagen eingestellt werden. Zu den wirtschaftlichen Schwierigkeiten haben unter anderem die seit vergangenem Jahr stark gestiegenen Einkaufpreise für Schnittholz und Zuschnitt beigetragen.

Zu den Assets des Unternehmens zählen das rund 1 ha große Betriebsgelände mit rund 0,6 ha Nutzfläche, auf dem bis vor einigen Jahren das Säge- und Palettenwerk Müller produzierte. Für die Palettenproduktion und -lagerung nutzt Schäfer eine geschlossen und eine offene Halle. Die Maschinenausstattung umfasst eine Paketkappsäge von Holtec, eine Klotzmaschine, eine Palettenmaschinen von Schoelch sowie eine für die IPPC-Behandlung zugelassene Trockenkammer von Bollmann.

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