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Schadenersatz für MgO-Platten verursacht BM-Konkurs

13.03.2020 − 

Das auf Modulbauweise spezialisierte dänische Holzbauunternehmen BM Byggeindustri hat am Dienstag nach einem Konkursantrag den Geschäftsbetrieb ein- und die 160 Mitarbeiter freigestellt. In einer auf der Firmenhomepage veröffentlichten Mitteilung nennt BM Byggeindustri mögliche Schadenersatzforderungen in Höhe von 30-40 Mio dkr als Ursache für den Antrag. Die zu leistenden Zahlungen ergeben sich aus Schäden an Gebäuden, die durch die Verwendung von Magnesiumoxid (MgO)-Platten entstanden sind.

MgO-Platten wurden von BM Byggeindustri, ähnlich wie von vielen weiteren dänischen Bauunternehmen, im Zeitraum 2010 bis 2015 als kostengünstige Alternative zu Gipskartonplatten verwendet. Im Verlauf der Jahre hat sich allerdings herausgestellt, dass sich in den Platten Salz bilden und diese dadurch Feuchtigkeit aufnehmen. In Folge dessen ist es in vielen Gebäuden zu einem Schimmelbefall gekommen.

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