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Pelletpreise geben im Juli weiter nach

17.07.2020 − 

Im Juli müssen Endverbraucher für eine 6 t-Lieferung A1-Pellets durchschnittlich 225,34 (Juli 2019: 236,82) €/t lose eingeblasen bezahlen. Dies sind 1,2 % weniger als im Juni und 4,8 % weniger als im Vorjahresmonat. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands (DEPV) steht der Preisrückgang auch in Zusammenhang mit der Mehrwertsteuersenkung.

Der Preis für eine 26 t-Lieferung hat gegenüber Juni um 0,9 % auf 212,82 €/t nachgegeben. Im Vergleich zum Vorjahresmonat beträgt der Preisrückgang 4,4 %. Bei einer 26 t-Lieferung liegen zwischen dem höchsten Preis in der Mitte Deutschlands (211,45 €/t) und dem niedrigsten Preis im Süden (210,13 €/t) aktuell 1,32 €/t; im Juni hat die Differenz 1,91 €/t betragen. Bei einer 6 t-Lieferung hat sich der Unterschied mit aktuell 3,24 €/t gegenüber Juni (3,28 €/t) kaum verändert.

Der Kilopreis liegt im Juli bei 22,53 Cent, eine Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Pellets kostet 4,51 Cent. Da der Preis für Heizöl stärker nachgegeben hat, hat sich der Preisnachteil von Pellets um 3,8 Prozentpunkte auf 8,5 % erhöht. Zu Erdgas ist der Preisvorteil mit knapp 29 % nahezu stabil geblieben.

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