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Kingfisher will 19 deutsche Screwfix-Filialen schließen

28.03.2019 − 

Der britische Baumarktkonzern Kingfisher wird in den kommenden Monaten alle 19 Screwfix-Märkte in Deutschland schließen. Hiervon sind rund 180 Mitarbeiter betroffen. Lediglich an seinem Onlineshop in Deutschland will das Unternehmen weiterhin festhalten. Der Konzern ist erst vor fünf Jahren in den deutschen Markt eingestiegen.

Kingfisher hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, sich in Zukunft stärker auf seine Kernmärkte konzentrieren zu wollen. In einem ersten Schritt wurde im Herbst der Rückzug aus Russland, Spanien und Portugal eingeleitet, wo der Konzern bislang mit seinen Vertriebsschienen „„Castorama“ und „Brico Dépôt“ aktiv ist.

Im Gegensatz dazu will das Unternehmen in Großbritannien stärker als ursprünglich geplant expandieren. Im laufenden Geschäftsjahr soll die Zahl von aktuell 627 Screwfix-Filialen auf rund 800 gesteigert werden. In Irland, wo das Unternehmen bereits über eine relativ starke Onlinehandelspräsenz verfügt, sollen in diesem Jahr die ersten Screwfix-Märkte eröffnet werden. Darüber hinaus prüft Kingfisher auch die Expansion der Screwfix-Vertriebsschiene in neue Märkte. So wird zum Beispiel über den Aufbau von Screwfix-Onlineshops in Polen und Frankreich nachgedacht. Auf diesen Märkten ist Kingfisher bereits mit Castorama- und Brico Dépôt-Märkten vertreten.

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