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Hornbach kann Kennzahlen trotz Schließungen steigern

19.05.2020 − 

Die in der zweiten Märzhälfte aufgrund der Corona-Krise in verschiedenen Ländern angeordnete Schließung der stationären Baumärkte hat sich doch nicht negativ auf die Umsatzentwicklung der Hornbach Baumarkt AG ausgewirkt. Bei der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen für das Ende Februar beendete Geschäftsjahr 2019/20 hatte das Unternehmen noch spürbare Umsatzeinbußen und eine Verschlechterung der Ergebniszahlen befürchtet.

Entgegen dieser ersten Einschätzung werden laut einer gestern Abend veröffentlichten Ad hoc-Mitteilung sowohl der Konzernumsatz als auch das bereinigte Konzernbetriebsergebnis (EBIT) in dem bis zum 31. Mai laufenden ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs dagegen deutlich über den Vorjahreswerten liegen. Konkrete Planzahlen wurden nicht genannt. Die endgültigen Zahlen werden mit dem Quartalsbericht am 26. Juni bekannt gegeben. Der endgültige Geschäftsbericht für das vergangene Geschäftsjahr wird am 27. Mai veröffentlicht.

Laut Hornbach waren anfänglich bis zu 40 % der Baumärkte im In- und Ausland von den behördlich angeordneten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus betroffen. Die dadurch vor allem Ende März und im April verursachten Umsatzeinbußen konnten allerdings durch Mehrumsätze in den geöffneten bzw. wiedereröffneten Filialen und in den Onlineshops mehr als ausgeglichen werden. Die vorübergehend geschlossenen Hornbach-Baumärkte wurden seit Mitte April in Abhängigkeit von den Regelungen in den betreffenden Ländern schrittweise wieder geöffnet. Seit dem 6. Mai sind alle Märkte wieder für den Kundenverkehr geöffnet.

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