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Holzhandel rechnet mit zunehmenden Lieferengpässen

14.04.2020 − 

Die Warenversorgung des Holzhandels wurde durch die Corona-Krise bislang nur in geringem Umfang beeinträchtigt. In den nächs-ten Wochen rechnen die Unternehmen laut einer am 3. April vom GD Holz durchgeführten Umfrage allerdings auch in diesem Bereich mit zunehmenden Schwierigkeiten.

An der Umfrage haben sich insgesamt 46 Mitgliedsunternehmen des GD Holz beteiligt. Im Holzeinzelhandel ist es aufgrund der behördlichen Auflagen bereits in größerem Umfang zu Betriebsschließungen gekommen. Der Holzgroßhandel berichtet dagegen bislang noch über ein zufriedenstellendes bis lebhaftes Geschäft, auch wenn es in Teilbereichen, wie zum Beispiel im Messebau, bereits erhebliche Einschränkungen gibt.

Insgesamt haben die befragten Unternehmen ihre Auftragslage zum Zeitpunkt der Umfrage als überwiegend positiv beurteilt. Rund die Hälfte der Unternehmen berichtete über nur geringe oder keine Auswirkungen. Rund ein Drittel der Unternehmen konnte vorübergehend sogar mehr Aufträge als normal verbuchen. Bei rund 10 % gab es starke Beeinträchtigungen, bei rund 20 % bleiben Aufträge aus. Ebenfalls jeweils rund 20 % berichten darüber, dass Kunden Aufträge stornieren oder Zahlungsziele verlängern wollen.

Gut ein Drittel der befragten Unternehmen will Kurzarbeit in Anspruch nehmen. Knapp 30 % wollen staatliche Hilfsangebote wie Steuerstundungen oder KfW-Mittel nutzen.

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