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Ghana verabschiedet für FLEGT notwendige Verordnung

21.11.2017 − 

In Ghana wurde am 3. November die Timber Resources Management and Legality Licensing Regulation 2017 verabschiedet. Die Verordnung ist ein wichtiger Baustein zur Umsetzung des FLEGT Voluntary Partnership Agreements (VPA) zwischen der Europäischen Union (EU) und Ghana. Mit der Timber Resources Management and Legality Licensing Regulation ist nun das für die Vergabe von FLEGT-Lizenzen notwendige Legislative Instrument (LI) in Kraft. So werden in dem LI Holznutzungen neu definiert und die Vergabe von Einschlagslizenzen neu geregelt. Holzerntekonzessionen dürfen nun nicht mehr automatisch verlängert werden. Im Vergabeverfahren ersetzt ein „Competitive procedure“ das „Competitive bidding“. Konzessionierte Einschlags- und Holzindustrieunternehmen müssen nun so genannte Social Responsibility Agreements mit den an die entsprechenden Waldgebiete angrenzenden Gemeinden abschließen. Auch wird in der Verordnung der Bevölkerung Sitze im Timber Validation Committee gewährt, um die Transparenz von Entscheidungen zu gewährleisten. Darüber hinaus werden in der neuen Verordnung bislang nicht klar definierte Sonderrechte klar gestellt. Dies betrifft beispielsweise die immer noch nicht Timber Utilisation Contracts (TUC) überführte bestehende Pachtverträge für Waldflächen.

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