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GD Holz widerspricht Aussagen von Report Mainz

10.10.2018 − 

Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GD Holz) widerspricht wesentlichen Aussagen aus dem Beitrag von Report Mainz vom 25. September, wonach für die Restaurierung des Segelschulschiffs „Gorch Fock“ verbotener Weise illegal importiertes Teakholz aus Myanmar verwendet wurde.

Eine mittlerweile abgeschlossene Prüfung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ergab demnach keine Hinweise auf einen illegalen Einschlag. Die Ware wurde 2017 verkauft, die entsprechende Sorgfaltspflicht des Importeurs wurde durchgeführt und damit ist laut GD Holz das Holz legal im Binnenmarkt. Report Mainz hatte sich in dem Beitrag auf eine Position der BLE aus dem Jahr 2018 gestützt, wonach nach der EU-Holzhandelsverordnung (EU Timber Regulation - EUTR) konformer Import von Holz aus Myanmar derzeit kaum möglich sei.

Obwohl von der Report Mainz-Redaktion keine Nachweise dafür vorgelegt wurden, dass das 2017 nach Deutschland importierte Teakholz von der zuständigen Überwachungsbehörde als illegal definiert worden sei, wurde diese Annahme durch entsprechende Stellungnahmen der Bundestagsabgeordneten Steffi Lemke (Bündnis 90/Die Grünen) sowie von Johannes Zahnen (WWF Deutschland) unterstützt.

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