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Eurobaustoff hat ZR-Umsatz um 11,6 % gesteigert

03.04.2020 − 

Aufgrund der für die Bauwirtschaft im ersten Quartal günstigen Witterungsverhältnisse verzeichnete die Baufachhandelskooperation Eurobaustoff im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg des zentralfakturierten Einkaufsumsatzes (ZR-Umsatz) um 11,6 %. Angesichts der aktuellen Einschränkungen in Zusammenhang mit der Corona-Krise können nach Einschätzung des Vorsitzenden der Geschäftsführung Dr. Eckard Kern daraus allerdings keine Prognose für das Gesamtjahr gezogen werden.

Bisher liegt laut Kern noch kein eindeutiges Bild darüber vor, wie sich die Krise auf die Eurobaustoff auswirken wird. Der Baufachhandel und die Baumärkte profitieren zwar noch von einer weitgehenden Freiheit der Öffnungszeiten, aber es gibt vielerorts Beschränkungen beim Zutritt zu den Verkaufsflächen. Schwierig zu beurteilen ist laut Kern zudem, ob der Baufachhandel bereits zusätzliche Ware einlagert, um lieferfähig zu sein, sollte es bei Lieferanten zu Produktionsstillständen kommen. Hinweise aus Lieferantenkreisen auf mögliche Lieferengpässe liegen der Kooperationszentrale derzeit aber nicht vor.

Anders die Lage bei der Tochtergesellschaft Eurobaustoff Österreich deutlich. Nach Angaben von Geschäftsführer Hartmut Möller: haben sich hier die Schließung der Baumärkte und der Rückgang im Baufachhandel in einem Rückgang des Einkaufsvolumens bemerkbar gemacht. Der ZR-Umsatz in Österreich ist dadurch auch leicht unter Vorjahr gerutscht.

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