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Eurobaustoff: Einkaufsvolumen ist um 11,6 % gestiegen

20.07.2020 − 

Der zentralfakturierte Einkaufsumsatz (ZR-Umsatz) der Baufachhandelskooperation Eurobaustoff hat im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr um 11,6 % auf 3,63 Mrd € zugenommen. Der umsatzstärkste Warenbereich „Hochbau“ hat mit einem Plus von 11,7 % in gleichem Umfang zugelegt. Noch stärkere Zuwächse gab es in den Bereichen „Fliesen“ (+20,5 %) und „Tiefbau/Galabau“ (+17,0 %). In den Bereichen „Dach&Fassade/Baumetalle“ (+10,6 %), „Holz/Bauelemente“ (+8,7 %) und „Trockenbau/Dämmstoffe“ (+6,1 %) fielen die Umsatzsteigerungen geringer aus als im Gesamtunternehmen.

Getragen wird das Wachstum in Deutschland vor allem von einer weiterhin hohen Wohnungsbautätigkeit. Zusätzliche Nachfrageimpulse gehen von der Modernisierung bestehender Wohnungen aus. Inwieweit sich die Baukonjunktur im kommenden Jahr abschwächen wird, lässt sich laut Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Geschäftsführung, frühestens zum Jahresende abschätzen.

Schwieriger stellt sich die Situation in Österreich und der Schweiz dar. Nach Aussage von Hartmut Möller, der als Geschäftsführer sowohl den Geschäftsbereich Einkauf als auch die Ländergesellschaften in Österreich und der Schweiz leitet, ist es in beiden Ländern zeitweise zu Baustellen-Schließungen gekommen, Baustoffhandelsunternehmen konnten nur unter Auflagen weiterarbeiten. In Österreich sind die Geschäftsaussichten für die kommenden Monate aufgrund hoher Auftragsbestände dennoch günstig. In der Schweiz konnten Umsatzeinbrüche im Wirtschafts- und Wohnungsbau durch ein zufriedenstellendes Tiefbaugeschäft aufgefangen werden.

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