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CMA CGM stoppt alle Holztransporte aus Gambia

09.07.2020 − 

Die Reederei CMA CGM will bis auf Weiteres keine Holztransporte für Exporteure in Gambia mehr durchführen. Die Entscheidung hat die Reederei gestern zusammen mit weiteren Maßnahmen zur Verhinderung von illegalem Holzhandel mitgeteilt.

Hintergrund des generellen Annahmestopps für Holztransporte aus Gambia ist der Verdacht, dass auf den Schiffen von CMA CGM nicht oder falsch deklariertes Rosenholz transportiert wurde. Seit 2016 werden alle Dalbergia-Arten (Palisander, Rosewood) in den CITES Anhängen I oder II geführt und unterliegen damit einem Handelsverbot oder strengen Handelsauflagen. Nach Einschätzung von CMA CGM wird das stark nachgefragte Rosenholz besonders in der Region häufig illegal eingeschlagen und dann unter falschem Namen exportiert.

Neben der Suspendierung von Gambia will CMA CGM künftig generell Selbstverpflichtungserklärungen von Exporteuren einfordern. In diesen Erklärungen muss auf CITES Bezug genommen werden und eine Exporterlaubnis beinhalten. Darüber hinaus wird CAM CGM auch „Schwarze Listen“ mit Exporteuren führen, die im Verdacht stehen, illegale Ware auszuführen.

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