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Baumarktbranche sieht von Sonntagsöffnung ab

20.03.2020 − 

Der Großteil der deutschen Baumarktketten wird von der Möglichkeit einer Sonntagsöffnung keinen Gebrauch machen. Die Grundversorgung der Kunden kann auch in der aktuellen Sondersituation mit den werktäglichen Öffnungszeiten sichergestellt werden. Dies hat Dr. Peter Wüst, Geschäftsführer des Brancheverbands BHB, nach Telefonschaltungen mit allen relevanten Ketten mitgeteilt.

Die Bundesregierung hatte in Abstimmung mit den Bundesländern am Montag deutliche Einschränkungen für den Einzelhandel verhängt. Dadurch mussten nicht versorgungsrelevante Handelssegmente ihre stationären Verkaufsstellen schließen. Die Schließungen sind je nach Bundesland zwischen Dienstag und Donnerstag erfolgt. Für die versorgungsrelevanten Handelssegmente wurde dagegen das Sonntagsverkaufsverbot aufgehoben. Durch diese zusätzliche Sonntagsöffnung sollte das Kundenaufkommen zusätzlich entzerrt werden, um damit den geforderten Mindestabstand zwischen den Baumarktbesuchern sicherzustellen. Laut BHB können die deut-schen Baumarktketten, darunter OBI, Hornbach, Hagebau, Bauhaus, Toom, Globus, Knauber, Hellweg, Bauvista, Eurobaustoff und Hammer, diese Abstandsregelungen bereits mit den getroffenen Maßnahmen einhalten. Als Beispiele wurden Zutrittskontrollen und die Begrenzung der Kundeneintritte genannt.

Laut Wüst müssen die Baumärkte grundsätzlich geöffnet bleiben, um zum Beispiel den Grundbedarf für Heizmaterial, Reparaturarti-kel und Produkte für den Gartenbau zu sichern. Eine Schließung auch der Baumärkte wird vom BHB daher abgelehnt.

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