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Bauhaus will alle Knauber-Freizeitmärkte übernehmen

30.03.2020 − 

Die Carl Knauber Holding will sich von ihren Baumarktaktivitäten trennen und alle Filialen an Bauhaus verkaufen. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskartellamtes und soll Anfang Juli abgeschlossen werden.

Knauber betreibt zurzeit sechs sogenannte Freizeitmärkte. Mit der Übergabe an Bauhaus sollen die Standorte in Bonn-Bad Godesberg und Troisdorf geschlossen werden. Die Niederlassungen in Bonn, Ahrweiler, Bergisch-Gladbach und Pulheim sollen ab Herbst als Bauhaus Fachcentren neu eröffnet werden. Mit den Umbau- und Einrichtungsarbeiten soll im Spätsommer begonnen werden. Allen vom Verkauf betroffenen 450 Mitarbeitern in den Knauber-Filialen will Bauhaus Weiterbeschäftigungslösungen anbieten. Für seine Mitarbeiter in der Verwaltung will Knauber alternative Optionen innerhalb der Holding bzw. in der verbleibenden Geschäftssparte Energiehandel zur Verfügung stellen.

Mit dem Verkauf der Freizeitmärkte zieht sich die Knauber Unternehmensgruppe vollständig aus ihren Einzelhandelsaktivitäten zurück. Im Energiehandel will das Unternehmen hingegen weiter expandieren. Zurzeit sind fünf Tochtergesellschaften im diesem Segment tätig. Das Produktportfolio umfasst Erdgas, Flüssiggas, Heizöl, Strom, Holzpellets, Schmierstoffe, Kraftstoffe sowie komplette Wärmekonzepte für Gebäude. 2019 hat Knauber mit insgesamt rund 650 Mitarbeitern einen Gruppenumsatz in Höhe von 470 Mio € erwirtschaftet.

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