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Masonite: Umsatzplus weiterhin nur über Sondereffekt

08.11.2018 − 

Der US-amerikanische Türenkonzern Masonite hat im dritten Quartal einen Umsatz von 557,1 Mio US$ erwirtschaftet. Das damit erreichte Wachstum in Höhe von 7,7 % wurde allerdings größtenteils über Akquisitionseffekte und über Nachbesserungen bei den Verkaufspreisen erzielt.

In dem umsatzstärksten Segment „North America Residential“ kam es nur zu einem leichten Anstieg um 1,1 % auf 368,3 Mio US$. Für das Wachstum waren vor allem Preissteigerungen verantwortlich. Im Segment „Europe“ steigerte Masonite den Umsatz um 21,9 % auf 91,2 Mio US$. Hier wirkte sich maßgeblich die Eingliederung der zu Jahresanfang übernommenen britischen Unternehmensgruppe DW3 aus. Das Segment „Architectural“ hat im dritten Quartal sogar ein Umsatzplus von 25,1 % auf 92,1 Mio US$ erwirtschaftet, das vor allem aufgrund der drei seit Herbst 2017 vollzogenen Übernahmen in den USA erreicht werden konnte.

Im Gesamtkonzern belief sich das Adjusted EBITDA im dritten Quartal auf 70,8 Mio US$, ein Plus von 2,0 %. Das operative Ergebnis hat um 6,4 % auf 46,3 Mio US$ zugenommen. Beim Vorsteuerergebnis musste ein Rückgang auf 31,9 Mio US$ hingenommen werden und auch das Nettoergebnis lag mit 24,8 Mio US$ unter dem Vorjahresniveau; hierfür war die Rückzahlung von Verbindlichkeiten in Höhe von 5,4 Mio US$ verantwortlich.

In den ersten neun Monaten konnte Masonite den Gesamtumsatz um 7,7 % auf 1,642 Mrd US$ ausweiten. Beim Adjusted EBITDA wurde eine Verbesserung um 10,6 % auf 210,5 Mio US$ erreicht. Der Nettogewinn hat sich mit 80,4 Mio US$ nur geringfügig erhöht.

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