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Masonite: Umsatz in Europa hat erneut nachgegeben

11.08.2017 − 

Der US-amerikanische Türenkonzern Masonite musste in seinem Geschäftsbereich „Europe“ im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang um 10 % auf 73,8 Mio US$ hinnehmen. Damit hat sich die rückläufige Entwicklung aus dem ersten Quartal, in dem ein Minus von 13,2 % ausgewiesen wurde, in leicht abgeschwächter Form fortgesetzt. Für das schwächelnde Europageschäft, das vor allem auf Großbritannien, Irland und Tschechien ausgerichtet ist, wird in erster Linie der ungünstige Wechselkurs zwischen US-Dollar und britischem Pfund verantwortlich gemacht. Unter Ausschluss dieses Währungseffektes lag der Umsatz 1 % unter dem Vorjahr. Das Adjusted EBITDA hat sich um 30 % auf 8,9 Mio US$ verringert.

Im Geschäftsbereich „North American Residential“ hat sich der Quartalsumsatz hingegen um 5,7 % auf 367,9 Mio US$ erhöht. Dieses Wachstum wurde durch gestiegen Absatzmengen (+5 %) und verbesserte Verkaufspreise (+2 %) erreicht, während sich der ungünstige Wechselkurs zum kanadischen Dollar schmälernd ausgewirkt hat. Das Adjusted EBITDA hat um 2,0 % auf 54,6 Mio US$ nachgegeben, unter anderem aufgrund gestiegener Transportkosten.

Der Geschäftsbereich „Architectural", der das Objektgeschäft in Nordamerika umfasst, hat im zweiten Quartal einen Umsatz von 73,5 Mio US$ erwirtschaftet; dies entspricht einem Minus von 5,3 %. Der Absatzrückgang um 7 % wird von Masonite unter anderem mit verzögerten Auslieferungen in Zusammenhang mit der im Juni erfolgten Schließung des Werkes Algoma Hardwoods bzw. der Verlagerung des dort produzierten Türenprogramms an andere Standorte begründet. Die Desinvestitionskosten haben auch das Adjusted EBITDA beeinflusst, das um 2,6 % auf 7,5 Mio US$ nachgegeben hat.

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