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Masonite hat EBITDA-Prognose für 2018 nicht erreicht

05.02.2019 − 

Der US-Türenkonzern Masonite ist mit seinen Geschäftszahlen im vierten Quartal unter den Erwartungen geblieben. Vor allem im nordamerikanischen Wohnsegment hat sich die Nachfrage zuletzt verringert. Deshalb hat das Unternehmen auch seine Zielvorgaben für das Gesamtjahr 2018 teilweise verfehlt.

Das Adjusted EBITDA ist laut den Ende Januar vorgelegten vorläufigen Zahlen auf 267,9 Mio US$ gestiegen; die Anfang 2018 abgegebene Prognose von 280-300 Mio US$ wurde nicht erreicht. Der Umsatz lag mit einem Plus von 7 % auf rund 2,170 Mrd US$ dagegen im Prognoserahmen. Das Vorsteuerergebnis ist um 7 % auf 120,4 Mio US$ zurückgegangen. Den vollständigen und geprüften Bericht über das vierte Quartal bzw. das Gesamtjahr 2018 wird der Konzern am 18. Februar veröffentlichen.

Um die Kosten zu senken, hat Masonite in den vergangenen Monaten mit dem Abbau von Arbeitsplätzen begonnen. Von Oktober bis Dezember wurden demnach konzernweit rund 3 % des Personals reduziert. Im Januar wurde die Mitarbeiterzahl um weitere 2 % verringert. Allerdings betont das Unternehmen, dass der Personalabbau seit Längerem geplant war und mit den seit Mitte 2018 an verschiedenen Standorten eingeleiteten Optimierungs- und Effizienzsteigerungmaßnahmen in Zusammenhang steht.

So wird beispielsweise derzeit die im Werk Stockton/Kalifornien angesiedelte manuelle Elemente-Fertigung an den Standort Verdi/North Virginia verlagert, wo Masonite in zusätzliche Automatisierungstechnik und damit in eine Kapazitätssteigerung von rund 40 % investiert. Die Produktion in Stockton soll im zweiten Quartal eingestellt werden. Im Türmontagewerk Monterrey/Mexiko wurden die Fertigungskapazitäten mehr als verdoppelt. Außerhalb von Nordamerika setzt Masonite vor allem in Großbritannien Rationalisierungsmaßnahmen um. Hier sollen verschiedene Standorte zusammengefasst und die Produktion bestimmter Randsortimente eingestellt werden.

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