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Knauf will AWI-Aktivitäten außerhalb Amerikas erwerben

21.11.2017 − 

Der US-amerikanische Bauelementekonzern Armstrong World Industries (AWI) will seine Aktivitäten in der Region EMEA sowie im pazifischen Raum an den deutschen Baustoffhersteller Knauf International veräußern. Laut einer gestern von AWI veröffentlichten Mitteilung wurde der Kaufpreis auf 330 Mio US$ festgelegt. Die Transaktion, die noch durch die entsprechenden Behörden genehmigt werden muss und zudem den üblichen Abschlussbedingungen unterliegt, soll Mitte 2018 abgeschlossen werden.

In den vom geplanten Verkauf betroffenen Regionen betreibt AWI bislang mit über 1.900 Mitarbeitern elf Produktionsstandorte in sieben Ländern. Im Geschäftsjahr 2016 haben sie mit der Produktion und dem Vertrieb von Deckenverkleidungen einen Umsatz von zusammen 397,2 Mio US$ erwirtschaftet und damit knapp ein Drittel zum AWI-Gesamtumsatz in Höhe von 1,235 Mrd US$ beigetragen.

Knauf zählt nach eigener Einschätzung zu den führenden Herstellern von Baustoffen und Bausystemen in Europa. Die Gruppe ist weltweit an mehr als 220 Standorten in 86 Ländern mit Produktionsstätten und Vertriebsorganisationen vertreten. Neben Trockenbausystemen, Dämmstoffen und Wärmedämm-Verbundsystemen gehören unter anderem Putze, Fließestriche und Bodensysteme sowie Farben zum Portfolio. Mit weltweit rund 27.400 Mitarbeitern hat Knauf 2016 einen Umsatz von 6,5 Mrd. Euro erwirtschaftet.

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