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Jeld-Wen: Gerichtsprozess belastet Quartalsergebnisse

13.11.2018 − 

Der US-amerikanische Fenster- und Türenkonzern Jeld-Wen hat im Rahmen der gerichtlichen Auseinandersetzung mit dem Türenhersteller Steves & Sons eine Rückstellung in Höhe von 76,5 Mio US$ vorgenommen, wodurch sich die Ertragslage im dritten Quartal verschlechtert hat. Das operative Ergebnis hat um 91,2 % auf 7,6 Mio US$ nachgegeben. Das Vorsteuerergebnis ist mit -2,7 Mio US$ sogar in die Verlustzone abgerutscht. Beim Nettoergebnis konnte aufgrund einer steuerlichen Entlastung zwar ein Gewinn erzielt werden, der mit 28,9 Mio US$ aber deutlich geringer ausgefallen ist. Das um die Rückstellung und andere Sonderfaktoren bereinigte Adjusted EBITDA hat sich dagegen um 3,7 % auf 132,9 Mio US$ verbessert.

Den Nettoumsatz hat Jeld-Wen im dritten Quartal um 14,7 % auf 1,137 Mrd US$ gesteigert. Für dieses Wachstum waren ausschließlich Akquisitionseffekte verantwortlich. Der um die Beiträge neu hinzugekommener Unternehmen bereinigte Core-Umsatz lag auf Vorjahresniveau.

Die Prognose für das Gesamtjahr 2018 hatte Jeld-Wen im Rahmen der Mitte Oktober veröffentlichten vorläufigen Quartalszahlen nach unten angepasst. Zu weiteren Korrekturen ist es seitdem nicht gekommen.

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