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Flachglasbranche rechnet mit 4,3 % Umsatzrückgang

10.07.2020 − 

Die Corona-Krise hat sich aufgrund der relativ guten Auftragsbestände bislang nur wenig auf die Baubranche und auf die im Bundesverband Flachglas (BF) zusammengeschlossenen deutschen Hersteller von Flachglas ausgewirkt. Nach Einschätzung von BF-Hauptgeschäftsführer Jochen Grönegräs wird der Abschwung aber zeitversetzt kommen. Nach dem Umsatzwachstum der letzten zwei Jahre (2018: +0,9 %, 2019: +1,3 %) rechnet der Verband im laufenden Jahr wieder mit einem Rückgang. Dieser Rückgang wird in einer vom BF in Auftrag gegebenen Marktstudie auf -4,3 % geschätzt. 2019 hatten die Flachglashersteller einen Branchenumsatz von 2,64 Mrd € erreicht. Für das laufende Jahr werden nur noch 2,52 Mrd € prognostiziert.

In der Studie wird die Absatzentwicklung auch nach Produktvarianten differenziert. Der Absatz mit Isolierglas soll demnach um 3,4 % zurückgehen. Für beschichtetes Glas wird ein Minus von 3,3 % und für Floatglas von 4,1 % vorhergesagt. Der Absatz mit Einscheibensicherheitsglas soll um 9,8 % unter dem Vorjahreswert bleiben. Verbundsicherheitsglas (VSG) wird mit einem Minus von 1,9 % dagegen zumindest in die Nähe des Vorjahreswertes kommen.

Die Gesamtproduktion soll dagegen nicht ganz so stark nachgegeben wie der Umsatz. Die Studie geht derzeit von einem Rückgang um 0,9 % auf 19,1 Mio m² aus. 2019 war die Produktion noch um 2,5 % gestiegen.

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