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Ertragslage bei Arbonia hat sich weiter verbessert

26.02.2019 − 

Die Ergebniskennzahlen des Schweizer Gebäudezulieferers Arbonia haben sich im vergangenen Jahr größtenteils verbessert. Damit konnte auch im dritten Jahr nach dem 2015 eingeleiteten Konzernumbau eine positive Ertragsentwicklung verzeichnet werden. Das EBITDA der fortgeführten Bereiche hat sich im Geschäftsjahr 2018 um 8,5 % auf 130,5 Mio sfr erhöht. Bereinigt um Währungs- und Sondereffekte hat das EBITDA um 13,6 % auf 115,1 Mio sfr zugelegt. Das Konzernergebnis aus den fortgeführten Geschäftsbereichen hat sich um 3,0 % auf 38,7 Mio sfr verbessert.

Die bereits im Januar bekannt gegebenen vorläufigen Umsatzzahlen wurden in dem heute veröffentlichten Geschäftsbericht 2018 bestätigt. In den fortgeführten Geschäftsbereichen wurde ein Umsatz in Höhe von 1,374 Mrd sfr erwirtschaftet, ein Plus von 10,3 %.

Der Geschäftsbereich „Türen“ hat sich insgesamt positiv entwickelt. Der Umsatz ist um 5,1 % auf 357,5 Mio sfr gestiegen. Das EBITDA hat um 7,9 % auf 39,6 Mio sfr zugelegt, ohne Sondereffekte wurde ein Anstieg um 10,4 % auf 40,2 Mio sfr erreicht. Beim EBIT wurde eine Zunahme um 25,5 % auf 18,7 Mio sfr bzw. bereinigt um Sondereffekte um 31,3 % auf 19,3 Mio sfr verzeichnet.

In der Division „Fenster“ konnte der Umsatz um 4,4 % auf 366,3 Mio sfr gesteigert werden. Die Ertragslage wurde unter anderem durch die Verlagerung der Holzfensterproduktion vom Standort der Schweizer Tochtergesellschaft EgoKiefer in Altstätten an den Standort der deutschen Tochtergesellschaft Wertbau in Langenwetzendorf belastet. Dadurch hat sich das EBITDA auf 19,7 Mio sfr reduziert. Beim EBIT musste ein deutlicher Rückgang auf 1,5 Mio sfr hingenommen werden und das um Sondereffekte bereinigte EBIT ist mit -2,5 Mio sfr sogar noch weiter in die Verlustzone abgerutscht.

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