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Dormakaba hat vor allem von Sondereffekten profitiert

06.11.2018 − 

Der Türsystemanbieter Dormakaba hat seinen Umsatz in dem Ende Juni beendeten Geschäftsjahr 2017/2018 um 12,7 % auf 2,841 Mrd sfr gesteigert. Das organische Umsatzwachstum belief sich auf 2,6 %. Strukturelle Veränderungen, insbesondere Akquisitionen, haben mit +8,2 % den größten Beitrag zu diesem Anstieg geleistet. Die restlichen +1,9 % entfielen auf positive Währungseffekte.

Das EBITDA hat sich um 11,3 % auf 431,0 Mio sfr verbessert. Auch für diese Entwicklung waren Sondereffekte maßgeblich verantwortlich. Die EBITDA-Marge lag mit 15,2 % leicht unter dem Vorjahr. Beim EBIT konnte der im September 2015 fusionierte Konzern einen Anstieg um 11,4 % auf 364,3 Mio sfr verzeichnen. Der Nettogewinn hat sich auf 238,7 Mio sfr erhöht.

Der nach der Fusion eingeleitete Integrationsprozess wurde im Geschäftsjahr 2017/2018 in den meisten Ländern weitgehend abgeschlossen. Die Geschäftsentwicklung in den USA und in Deutschland wurde in diesem Zusammenhang allerdings stärker als erwartet belastet. Dass die geplante Effizienzsteigerung in Deutschland noch nicht in vollem Umfang erreicht wurde, führt das Unternehmen auf die mit den Sozialpartnern vereinbarten Maßnahmen zum Personalabbau zurück. Insgesamt rechnet Dormakaba damit, dass die Synergien aus dem Zusammenschluss erst im Geschäftsjahr 2019/2020 ihre volle Wirkung entfalten.

Für 2018/2019 wird ein organisches Umsatzwachstum auf Vorjahresniveau und eine EBITDA-Marge zwischen 16,0-16,5 % prognostiziert. Die ursprünglich für 2018/2019 angestrebte EBITDA-Marge von rund 18 % soll laut dem angepassten Zeitplan jetzt spätestens im Geschäftsjahr 2020/2021 erreicht werden.

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