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Sporrer Holzindustrie hat Insolvenzantrag gestellt

21.01.2016 − 

Der KVH- und Leimholzproduzent Sporrer Holzindustrie in Rossau/Sachsen hat gestern beim Amtsgericht Chemnitz Eigenantrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das Gericht hat dem Antrag stattgegeben und Dr. Jochen Zaremba vom Büro Weiden der Kanzlei Schwartz zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Aufgrund des Schwerpunkts der wirtschaftlichen Tätigkeit in Mitterteich/Oberpfalz wurde die Zuständigkeit für das Verfahren an das Insolvenzgericht in Weiden abgegeben. Nach Angaben von Zaremba sind die weiteren Geschäftsbereiche und Unternehmen von Sporrer von dem Insolvenzantrag der Sporrer Holzindustrie nicht berührt. Hierzu zählt besonders die als Holzlogistik Sporrer geführte Holztransportsparte und das Forstunternehmen Holzaufarbeitung Sporrer.

Der Geschäftsbetrieb wird mit den derzeit 16 Mitarbeitern weitergeführt. Die Löhne und Gehälter waren zuletzt im November bezahlt worden, so dass das Insolvenzgeld bis Ende Februar zur Verfügung steht.

Sporrer hatte im November 2013 das ehemalige Brettschichtholz- und KVH-Werk von Franz Bayerl mit einer Kapazität von rund 30.000 m³/Jahr erworben und im März 2014 wieder in Betrieb genommen. Im Bereich der Holzernte hatte Sporrer Anfang 2014 elf Forstmaschinen im Einsatz, der Geschäftsbereich Holzlogistik umfasste zu diesem Zeitpunkt 15 Rundholz-LKW und drei Schubboden-Auflieger für den Schüttguttransport. Im Zuge der Übernahme des Leimholzwerks war der Fuhrpark um entsprechende Planen-LKW und Auflieger ergänzt worden

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