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Umsatz von Kesla hat sich im Vorjahr wieder erholt


Krantest von „Trucker“ und „Forst&Technik“ 2016 in Brilon (Foto: Heinrich Höllerl)
17.02.2017 − 

Der Umsatz des finnischen Maschinenbauunternehmens Kesla hat sich nach dem deutlichen Rückgang 2015 auf 40,1 Mio € im vergangenen Geschäftsjahr wieder auf 42,0 Mio € erholt. 2014 hatte Kesla noch einen Umsatz von 45,1 Mio € und 2013 von 44,9 Mio € ausgewiesen. Dieser war dann aber im darauffolgenden Jahr unter anderem aufgrund einer deutlichen Abschwächung bei den Lieferungen nach Russland um 11 % zurückgegangen. Das Betriebsergebnis (EBIT) ist nach den Verlusten im 2015 im vergangenen Jahr mit 949.000 € wieder positiv ausgefallen. Vor Sondereffekten ergibt sich ein Gewinn von 949.000 €. Den Cash flow aus dem operativen Geschäft gibt Kesla mit 2,54 Mio € an. Die Eigenkapitalquote stieg auf 33,7 %. Der Auftragsbestand lag am Jahresende mit 8,0 Mio € leicht unter dem Vorjahr.

Zu den besseren Umsatz- und Ergebniskennzahlen haben höhere Verkäufe nach Russland und Weißrussland beigetragen. Damit hat sich die Absatzsituation für die von Kesla hergestellten Forstmaschinen und LKW-Holzladekrane im vergangenen Jahr wieder normalisiert. Auch für das erste Halbjahr geht der finnischen Maschinenhersteller aufgrund der bereits aus Russland und Weißrussland vorliegenden Bestellungen von einem weiteren Umsatzzuwachs aus. Auch für andere osteuropäische Absatzmärkte prognostiziert Kesla einen Anstieg der Verkaufszahlen. Auf dem finnischen Inlandsmarkt hat die Anfang 2016 vereinbarte Zusammenarbeit mit dem zum AGCO-Konzern gehörenden finnischen Traktorenhersteller Valtra bereits zu höheren Verkaufszahlen beigetragen. Für 2017 werden weitere positive Effekte aus dieser Vertriebs- und Servicevereinbarung erwartet. Besonders bei den Holzladekranen geht Kesla ähnlich wie bereits am Ende des Geschäftsjahrs 2015 von einer steigenden Nachfrage in Finnland aus. Durch die in der Inbetriebnahme befindlichen und projektierten neuen Zellstoff- bzw. Bioraffinerie-Werke hat sich das Investitionsklima bei finnischen Forstunternehmern und Holztransporteuren bereits verbessert. Tendenziell rückläufig wird dagegen weiterhin die Nachfrage nach den von Kesla hergestellten Hackern und -geräten zur Energieholzaufarbeitung sein.

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