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Forstmaschinenverkauf hat 2016 um 8 % nachgelassen


(Grafik: KWF)
19.04.2017 − 

Der Verkauf von Forstmaschinen hat in Deutschland 2016 das zweite Jahr in Folge nachgegeben. Nachdem 2015 ein leichtes Minus um etwas über 1 % auf 428 Forstmaschinen zu verzeichnen war, weist die vom Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) jährlich erhobene Forstmaschinenstatistik für 2016 einen Rückgang um 8 % auf 393 Forstmaschinen aus. Besonders deutlich fällt der Rückgang dabei bei Harvestern und Forwardern mit -19 % auf 92 bzw. -17 % auf 135 Maschinen aus. Bei den für die Rückung von Kurz- und Langholz einsetzbaren Kombimaschinen ergibt sich dagegen ein deutlicher Anstieg um 55 % auf 51 (33) Maschinen. Bei den erstmals getrennt erfassten Forst- und Forstspezialschleppern ergibt sich mit 67 und 48 Fahrzeugen gegenüber der bis 2015 gemeinsam erhobenen Verkaufszahl von 119 Maschinen ein leichter Rückgang von 3 %.

Besonders durch den Rückgang bei Harvestern und Forwardern zählt 2016 zu den unterdurchschnittlichen Jahren. Seit 2008 waren nur 2013 mit 379 und 2009 mit 253 Maschinen weniger Harverster, Forwarder, Kombimaschinen und Forstschlepper verkauft worden. Die höchsten Zahlen ergeben sich für 2008, als nach Sturm Kyrill die Maschinenverkäufe auf 470 angestiegen waren sowie für 2011, als inklusive der vier Harwarder, die zwischenzeitlich in der vom KWF herausgegeben Grafik nicht mehr aufgeführt werden, 494 Maschinen verkauft worden waren.

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