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Keine Fortführungslösung für britische Leaderflush

14.01.2016 − 

Der britische Türenhersteller Leaderflush Shapland wird voraussichtlich abgewickelt, nachdem bislang keine Fortführungslösung für das Unternehmen gefunden werden konnte. Nach Informationen englischer Tageszeitungen verhandelt die beauftragte Wirtschaftsberatungsgesellschaft Deloitte zwar mit zwei potentiellen Kaufinteressenten; hierbei geht es offenbar aber nur um einzelne Assets des Unternehmens. Rund 400 Mitarbeiter an den beiden Standorten Langley Mills und Mansfield sind von der Schließung betroffen.

Der Betrieb bei Leaderflush Shapland wurde kurz vor Weihnachten eingestellt . Zuvor hatte die Muttergesellschaft Laidlaw Interiors Group aufgrund anhaltender wirtschaftlicher Schwierigkeiten einen Verkaufsprozess für die sieben Tochterunternehmen eingeleitet und das Mandat an Deloitte vergeben. Vier Unternehmen wurden in der Folge an die Investmentgesellschaft Valtegra verkauft. Dabei handelt es sich im Einzelnen um den Türen- und Raumteilersystemhersteller Komfort (Birmingham), den Stahltürhersteller Fitzpatrick Doors (Smethwick), den Holztürenhersteller Longden Doors (Sheffield) sowie den Badmöbelhersteller Cubicle Systems (Hampshire). Durch diese Übernahmen konnten nach Angaben der Zeitung „Birmingham Post“ rund 390 der insgesamt 969 Arbeitsplätze bei Laidlaw gesichert werden.

Zwei weitere Firmen, der Beschlaghersteller Laidlaw Architectural Ironmongery und der Handlauf- und Geländerhersteller Balustrading Solutions wurden laut Birmingham Post zu Anfang des Jahres an das Investment- und Finanzberatungsunternehmen Orbis Partners verkauft. Im Rahmen dieser Transaktionen bleiben weitere 137 Arbeitsplätze erhalten.

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