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IVC will LVT-Kapazitäten mit neuen Werken verdoppeln

15.01.2016 − 

Die seit Juni 2015 zu dem US-amerikanischen Mohawk-Konzern gehörende IVC-Gruppe will bis Mitte 2017 zwei neue Werke für LVT-Bodenbeläge in den USA und Belgien errichten. Damit sollen die bislang bei rund 27 Mio m²/Jahr liegenden Produktionskapazitäten auf rund 60 Mio m² mehr als verdoppelt werden. Das Investitionsvolumen wird sich nach Aussage des Unternehmens auf rund 200 Mio US$ bzw. umgerechnet knapp 185 Mio € belaufen.

Die beiden neuen Werke sollen jeweils an bereits bestehenden IVC-Produktionsstandorten errichtet werden. In den USA wird IVC neben dem im Sommer 2015 angelaufenen Werk in Dalton/Georgia bauen. In Belgien soll die Investition neben dem seit dem ersten Quartal 2012 produzierenden LVT-Werk in Avelgem erfolgen. IVC wird in Avelgem zudem eine Digitaldruckanlage installieren, die die künftig drei europäischen LVT-Werke des Mohawk-Konzerns mit bedruckten Folien beliefern wird. Die ebenfalls zu Mohawk gehörende Unilin-Gruppe ist am Stammsitz Wielsbeke im dritten Quartal 2014 in die LVT-Produktion eingestiegen.

Das Unilin-Werk und die bestehende Anlage in Dalton können grundsätzlich auch LVT-Beläge mit WPC-Träger produzieren, bislang werden aber ausschließlich konventionelle LVT-Beläge produziert. Die beiden neuen Werke sollen ähnlich ausgelegt werden, so dass das Produktionsprogramm in Abhängigkeit von der Marktentwicklung auch um LVT-Beläge mit WPC-Träger erweitert werden kann.

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