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Neustart in Domat/Ems nur in abgespeckter Form

09.02.2012 − 

Ob es mit der österreichischen Pfeifer-Gruppe zu einem Neustart des Sägewerksbetriebs im Schweizer Domat/Ems kommt, bleibt nach wie vor offen. ob sich das Unternehmen am Standort langfristig engagieren wird oder nicht, soll nach Angaben von Pfeifer bis Spätsommer dieses Jahres entschieden werden. Die bisherigen Untersuchungen der letzten Monate haben laut Pfeifer gezeigt, dass der Betrieb eines Sägewerks in Domat/Ems wirtschaftlich nur sinnvoll sein wird, wenn die vorhandene Technologie sowie das bisherige Standortkonzept an das verfügbare Rundholzaufkommen in der Region angepasst werden. Vor diesem Hintergrund prüft Pfeifer, der am 22. September 2011 die Baurechte und die Gebäude am Standort ersteigert hatte, verschiedene Varianten für eine Fortführung.
Grundlage sämtlicher Überlegungen ist ein nachhaltig nutzbares Rundholzaufkommen von rund 300.000 fm/Jahr. Das bestehende Werk ist auf einen Einschnitt von mindestens 600.000 fm/Jahr konzipiert. Von Waldbesitzern aus dem Kanton Graubünden waren bereits früher Zusagen über die Lieferung von jährlich rund 160.000 fm gekommen. Auf Drängen von Pfeifer soll nun die im Frühjahr 2011 gegründete Holzmarktkommission wieder aktiv werden. Das Gremium soll nun prüfen, welche Liefergarantien für einen möglichen Weiterbetrieb des Sägewerkes gegeben werden können. Mit der Klausner-Gruppe, die Mitte letzten Jahres die Sägewerksanlagen in Domat/Ems für 20,05 Mio sfr ersteigert hatte, verständigte sich Pfeifer darauf, dass Anlagenteile, die bei einer möglichen Fortführung des Standorts noch gebraucht werden, vorerst nicht abgebaut werden. Klausner soll die vorhandenen Betriebsanlagen bis auf weiteres am Standort belassen.

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