Europäer erhöhen Nadelschnittholzpreise in Japan
Erst bis Mitte Januar konnten sich die meisten europäischen Nadelschnittholzlieferanten mit ihren Kunden in Japan über die Konditionen für Anschlusslieferungen verständigen. Ursächlich für die zum Teil sehr späten Abschlüsse sowie die vorangegangenen, langwierigen Verhandlungen waren nach Angaben von Exporteuren vor allem die zu Beginn der Verhandlungen sehr weit auseinander liegenden Preisvorstellungen. Zu Beginn der Verhandlungen Ende November/Anfang Dezember 2011 hatten Importeure bei Standardsortimenten im Vergleich zum bisherigen Preisniveau auf Abschläge von 10-15 €/m³ gedrängt, während europäische Exporteure Preisaufschläge in ähnlicher Größenordnung forderten. Aufgrund einer sich abzeichnenden Verknappung des Angebotes, insbesondere auf Seiten einiger skandinavischer Ablader, sowie durch den Einbruch des Euro-Kurses gegenüber dem Yen auf zeitweilig unter 100 ¥/€ konnten sich Ablader letztlich mit ihren Forderungen durchsetzen und die Preise für die meisten Hauptsortimente um im Schnitt etwa 15 €/m³ anheben.
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