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VdDK: Exportumsatz ist erstmals seit Juli 2015 gesunken

18.04.2017 − 

Der Umsatz der deutschen Küchenmöbelindustrie ist im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 9,4 % auf 368,6 Mio € zurückgegangen. Der Januar war dagegen noch mit einem Plus von 14,2 % auf 356,6 Mio € abgeschlossen worden. Wie aus der auf Basis der Daten des Statistischen Bundesamtes monatlich erstellten VdDK-Statistik hervorgeht, haben sowohl das Inlandsgeschäft als auch der Export zu dem Umsatzrückgang im Februar beigetragen. Der Exportumsatz hat um 7,6 % auf 139,0 Mio € nachgegeben und ist damit erstmals seit Juli 2015 unter dem Vorjahreswert geblieben. Die Exporte in die Eurozone sind mit einem Minus von 8,2 % auf 104,3 Mio € noch etwas stärker zurückgegangen. Der Inlandsumsatz hat sich um 10,5 % auf 229,6 Mio € reduziert.

Kumuliert über die ersten beiden Monate ist der Gesamtumsatz der Küchenmöbelindustrie leicht um 0,8 % auf 725,2 Mio € gestiegen. Der Rückgang des Inlandsumsatzes um 1,8 % auf 446,1 Mio € konnte durch das verbesserte Exportgeschäft (+5,2 % auf 279,1 Mio €) überkompensiert werden. Der Export in die Eurozone ist bis Ende Februar um 4,7 % auf 211,5 Mio € gestiegen.

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